Aktuelle Förderprogramme

Die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen zu Klimaschutz, Modernisierung, Sanierung oder Effizienzsteigerung ist – bezogen auf die Nutzungsdauer zumeist gegeben. Besonders lukrativ mit kurzen Amorisationszeiten sind dabei Investitionen in moderne Heizungspumpen, den hydraulischen Abgleich sowie in moderne Heizungsanlagen. Umfangreichere energetische Sanierungen erfolgen in der Regel in Zusammenhang mit sowieso anfallenden Haussanierungen. Um zusätzliche Anreize für ohnehin sinnvolle Investitionen zu geben wurde eine ganze Reihe von Fördermittelprogrammen, sowohl mit Krediten als auch als Zuschussmodell, geschaffen.

foerderprogram_uebersicht.png

U.a. für Privathaushalte bestehen folgende Fördermöglichkeiten (Angaben unter Vorbehalt, Stand: 01.12.2016):

Bayern:

10.000 Häuser Programm

Die Staatsregierung hat Ende Juli die Förderrichtlinien für das sogenannte 10.000-Häuser-Programm genehmigt. Mit dem Förderprogramm können private Hausbesitzer Förderanträge auf der Zentralen Informations- und Antragsplattform: www.energiebonus.bayern  stellen.

Das 10.000-Häuser-Programm bietet zwei unterschiedliche Förderbereiche an: Bei der kleinen Variante Heizungstausch wird der Austausch alter ineffizienter Heizkessel , im Programmteil EnergieSystemHaus werden innovative und intelligente Heiz-/Speicher-Systeme gefördert (Voraussetzung: KfW-Effizienzhausfördermaßnahme).

Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern können damit Energiekosten sparen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der EnergieBonusBayern wird als Zuschuss in Höhe von bis zu 2.000 Euro beim Heizungstausch und bis zu 18.000 Euro beim EnergieSystemHaus gewährt und ist mit den Programmen des Bundes (KfW, BAFA) grundsätzlich kombinierbar. 

10.000 Häuserprogramm (185,3 KB)

Übersicht des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft

Bund:

BAFA: Heizungsoptimierung

Ab 1. August 2016 werden der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie der hydraulische Abgleich am Heizsystem gefördert. Grundlage ist die Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich.

Die Förderung beträgt bis zu 30 % der Nettoinvestitionskosten für Leistungen sowohl im Zusammenhang mit dem Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen als auch im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich, höchstens jedoch 25.000 Euro.

Anmerkung Klimaschutzmanagement: wäre auch ohne Förderung äußerst wirtschaftlich

Weitere Informationen zum Thema Heizungsoptimierung

BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien

  • Solarkollektoranlagen (thermisch)
  • Biomasseanlagen
  • Wärmepumpen
  • Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)
  • Nachträgliche Optimierung geförderter Anlagen
  • Visualisierung

Weitere Informationen zum Thema Heizen mit Erneuerbaren Energien

BAFA: Kraft-Wärme-Kopplung

  • Mini-KWK-Zuschuss bis 20 kWel
  • Stromvergütung für KWK-Anlagen
  • Wärme- und Kältenetze
  • Wärme- und Kältespeicher

Weitere Informationen zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung

BAFA: Elektro-Mobilität

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Dadurch wird ein nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen um mindestens 300.000 Fahrzeuge geleistet. Durch die Förderung wird die schnelle Verbreitung elektrisch betriebener Fahrzeuge im Markt unterstützt.

Der Bundesanteil am Umweltbonus beträgt für ein reines Batterieelektrofahrzeug beziehungsweise ein Brennstoffzellenfahrzeug (keine lokale CO2-Emission) 2.000 Euro und für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (weniger als 50 g CO2-Emission pro km) 1.500 Euro.

Die Förderung wird nur dann gewährt, wenn der Automobilhersteller dem Käufer mindestens den gleichen Anteil vom Netto-Listenpreis des Basismodells (BAFA Listenpreis) als Nachlass gewährt. Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro netto nicht überschreiten.

Weitere Informationen zum Thema Elektro-Mobilität

Weitere Fördermöglichkeiten des BAFA sowie Kredit- und Zuschussprogramme der KfW:

KfW

BAFA

Loading...